Boys and their Toys – Henning und Jan-Erik plaudern aus dem Selbstbefriedigungs-Nähkästchen

Man könnte es Penisneid nennen. Oder auch einfach: Mangel an Perspektive. Auf jeden Fall wird mir als Taschenmuschifee, pardon, Brand Ambassador für TENGA ja des Öfteren bewusst, dass ich keinen habe und deshalb auf männliche Zweitstimmen angewiesen bin, wenn ich meinen Mitmenschen die Freuden der männlichen Masturbation mit Toy zu erklären versuche. Wie fühlt sich das an? Wie geht´s dir dabei?

Zum Glück bin ich von wunderbaren Penisträgern umgeben, die mir da aushelfen können. Henning testet auf Strap on it Toys für Boys und ist inzwischen wohl sowas wie die Selbstbefriedigungskoryphäe im deutschsprachigen Raum – und garantiert keiner der angeblich 63% aller Männer, die laut Handspielreport keine Sex-Toy Marken mit Namen kennen. Erzähl doch mal, Henning – wie machst du´s dir so?

 

Selbstbefriedigung. Ich erinnere mich noch ganz genau. In einer Zeit weit vor kostenlosen Streaming-Portalen für Pornos und mangels Aufklärung durch meine Eltern waren die ersten Schritte mehr als erbärmlich.

Meine ersten Gehversuche fanden – ganz klassisch – unter der Dusche statt. Mit einem harten Strahl aus dem verchromten Grohe-Duschkopf, der genau auf die Penisspitze zielte, habe ich versucht, zu kommen. Trotz zu langer und viel zu enger Vorhaut. Absolut erfolglose 20 Minuten später stieg ich abgenervt und mit aufgedunsener Haut aus der Dusche. So ging das tagein tagaus. Ich habe es so oft und so lange probiert, bis meine Eltern mich fast schon zwangen, die Wasserrechnung von meinem Taschengeld zu zahlen. Heute bin ich mir sicher, sie wussten ganz genau, was ich da oben treibe. Ich habe ganze zwei Monate gebraucht, um zu checken, wie es richtig geht. Effektiv, ohne Anstrengung und zielgerichtet.

Als dann die ersten Pornobilder sprichwörtlich in meine Hand fielen, war ich meist in Rekordzeit durch mit meiner Wichserei. Mindestens zweimal wurde ich dabei von meinem Bruder und einmal von meinen Eltern erwischt. Ich werd heut noch rot, wenn ich bloß daran denke…

Bevor ich mir in einem ortsansässigen Shop meinen ersten Billig-Masturbator kaufte, hab ich mein Teil ständig an Möbelstücken und Klamotten gerieben. Den größten Spaß hatte ich eine lange Zeit mit meiner Matratze: Sie und ich heiß umschlungen in Missionarsstellung. In meinem jugendlichen und jungfräulichen Dasein war ich der Meinung, dass das Gefühl dem beim Geschlechtsverkehr schon sehr nahe kommt. Wie falsch ich lag…

Meine ersten Versuche, mir meinen Masturbator aus Socken und Kondomen selbst zu bauen, scheiterten allesamt kläglich. Damals gab es noch keinen Youtube-Kanal, der dir sowas in fünf Minuten beibringt. Also schlich ich wenige Tage nach meinem 18. Geburtstag schüchtern und in Zeitlupe in besagten Shop. Gerade hatte ich mein erstes mickriges Ausbildungsgehalt bekommen und wollte einen Teil davon gleich auf den Kopf hauen. Da ich mich nicht traute, nach Hilfe zu fragen, verließ ich den düsteren, mit rotem Samt verkleideten Laden keine 10 Minuten später völlig planlos mit einem in Plastik eingeschweißten, billig ausschauenden und vermutlich aus China kommenden Masturbator. Ich weiß noch genau, wie unangenehm das damals für mich war und wie sehr ich mich schämte.

Womit wir schon beim Thema wären: An diesem Zustand hat sich heute, knapp 15 Jahre später, nämlich nicht viel geändert. Sextoys für Frauen sind schon länger in der Gesellschaft angekommen und akzeptiert.

Ich begrüße diese Entwicklung sehr. Doch Männer haben immer noch das Nachsehen. Haupt-Zielgruppe der Toy-Hersteller sind Frauen und Paare. Es gibt unzählige verschiedene Toys für Frauen. Bei Sextoys für Männer sieht das noch anders aus. Zwar gibt es immer mehr Auswahl, doch noch zu viel davon ist völliger Schrott. Bestes Beispiel dafür: Die 10€-Lustmuschis bei Amazon. Hauptsache billig. Das Schlimme ist: Die Dinger gehen weg wie warme Semmeln.

Das ist aber nicht das einzige Problem. Nach wie vor schämen sich viele Männer. Niemand gibt in einer Kneipenrunde mit seinen Fußball-Jungs zu, Sextoys für das eigene Vergnügen zu besitzen. Geht es in Richtung analer Stimulation und Prostatamassage, ist dieses Phänomen sogar noch stärker zu beobachten. Und das, obwohl hinlänglich bekannt ist, wie viele Männer passive anale Stimulation lieben.

Doch wieso sollten hier andere Regeln als bei Frauen herrschen? Es gibt keinerlei Unterschiede. Findest du Gefallen an Sexspielzeug für Männer, dann denk nicht zu viel nach, sondern kauf dir dein Lieblingstoy und vergnüge dich damit, so oft und so lang du willst. Niemand wird dich verurteilen.

Apropos verurteilen: Schade, dass sich viele Männer davor fürchten, das Thema in ihrer Beziehung anzusprechen. Fast täglich erreichen mich Mails von Lesern, die mich fragen, wie genau sie das denn anstellen sollen. Ich antworte meist, dass offene und ehrliche Kommunikation einer der Bausteine für eine glückliche Beziehung ist.

Ich für meinen Teil war damals auch noch schüchtern und introvertierter. Als ich die Prostata-Stimulation ausprobieren wollte, habe ich meiner damaligen Freundin ganz einfach beim Oralsex das Becken hin geschoben. Hat sie sich dann mit ihren Fingern meinem Damm – übrigens eine haarlose seeehr sensible Körperstelle – genähert, stöhnte ich einfach mehr, um ihr zu zeigen, wie sehr mir das gefällt. Aufmerksame Frauen verstehen dann sehr schnell, worum es geht. Wenn nicht, musst du es ansprechen. Die wenigsten Frauen lehnen ab. Bei mir bisher noch nie. Und falls doch: Niemand reißt dir den Kopf ab…

Aber kommen wir zurück zum Thema Männertoys. Ich kann’s verstehen, wenn dich 0815-Masturbation langweilt. Irgendwann war es auch bei mir nur noch stupide Routine: fünf Minuten schütteln, spritzen, Hose hoch, fertig. Trotzdem sind Toys bei Männern noch die Ausnahme: Laut dem Handspielreport des Herstellers Tenga besitzt nur jeder fünfte deutsche Mann einen Masturbator, obwohl mehr als 80% aller Männer in Deutschland regelmäßig onanieren. Das sollten wir unbedingt ändern. Findest Du nicht auch?

Wenn du also Lust auf mehr Abwechslung und Genießen hast, empfehle ich dir, auf Toy-Entdeckungsreise zu gehen.

Bisher gibt es leider nur eine Handvoll guter und hochwertiger Produkte. Da wären Eichel-Vibratoren, Prostata-Vibratoren und vor allem klassische Masturbatoren.

Masturbatoren versuchen, das Gefühl beim Sex oder Blowjob so authentisch wie möglich nachzuahmen. Es gibt welche mit Öffnungen im Look von Mund, Vagina und Hintern. Und für alle, die es detailgetreu mögen, gibt es viele verschiedene Nachahmungen der Geschlechtsteile diverser Pornostars. Ansonsten unterscheiden sich Masturbatoren nur durch ihr Innenleben, also den Kanal, der mit diversen Noppen, Rillen oder Wellen versehen ist. Masturbatoren arbeiten nicht mit Vibrationen, sondern mit Unterdruck, was den besonderen Reiz dieser Toys ausmacht. Da die Stimulation sehr intensiv ist, kannst du ganz nebenbei auch noch deine sexuelle Ausdauer trainieren, was deiner jetzigen oder späteren Freundin zu Gute kommen wird.

Das Problem mit vielen der mechanischen Masturbatoren ist… nunja, die Mechanik. Die automatische Stimulation ist oft noch zu linear und zu gleichmäßig und hat nichts mit der eines echten Menschen, der Geschwindigkeit und Druck regelmäßig ändert, zu tun. Darum sind Menschen diesbezüglich zum Glück (noch) nicht von Maschinen zu ersetzen.

Dass der Trend in diese Richtung geht, zeigt die Existenz von Virtual Reality-Pornos oder -Webcams, die mit Teledonics gekoppelt sind. Du schaust also einen Porno durch eine VR-Brille und die Bewegungen der Protagonistin werden in Echtzeit auf deinen Masturbator übertragen. Das macht die Sache immer realitätsnaher. Und es ist ein völlig anderes Gefühl, als sich den Clip auf dem PC oder dem TV anzusehen.

Doch egal wie realistisch die moderne Technik sich anfühlen mag, nichts ersetzt den Kontakt mit einem echten Menschen aus Fleisch und Blut, die Nähe und die Intimität.

Positiv ist, dass die VR-Technik Möglichkeiten bieten könnte, Wünsche und Fantasien wie z.B. einen flotten Dreier zu erfüllen, die sich jemand im echten Leben nicht umzusetzen traut. Oder einfach keine Chance dazu hat. Darüber hinaus könnte ich mir vorstellen, dass die Technik für den ein oder anderen ein Prostitutions-Ersatz sein könnte. Ja, vielleicht könnte dadurch sogar die Anzahl der Vergewaltigungen verringert werden.

Trotzdem besteht bei den neuen technischen Möglichkeiten auch die Gefahr, den Bezug zur Realität zu verlieren. Ich habe Angst, dass sich dadurch noch mehr Männer in virtuellen Welten verkriechen. In einer Welt, in der jeder nur noch in seiner eigenen künstlichen Umgebung verweilt, umgeben von digitalen Pornostars und abgefahrenen neuen (Masturbations-)Technologien, möchte ich nicht leben. Aber zwischen der notgedrungenen Zweckentfremdung von Matratzen oder Socken und dem kompletten Versinken in virtuellen Sexwelten gibt es ja noch eine große Bandbreite an tollen Möglichkeiten.

Meine Vision ist, dass Sextoys für Männer in den nächsten Jahren zum täglichen Leben dazu gehören. Ich möchte, dass Menschen ungeniert in der Öffentlichkeit über Masturbatoren und Prostata-Stimulation sprechen und sich gegenseitig Toytipps geben können, ohne dass man sie schief anschaut. Ich möchte, dass “Prostata-Orgasmus” in einem Satz mit Milch und Eiern genannt wird.

Machen wir den Anfang, jetzt und hier. Bist du dabei?

 

Aber ja doch, Henning! Wir übergeben das Wort an Jan-Erik, dem ich nach unserem wunderbaren Gespräch über Selbstbefriedigung neulich direkt ein TENGA Toy in die Hand gedrückt und als Hausaufgabe diesen Erlebnisbericht aufgegeben habe. Wie war´s, Jan-Erik?

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich als experimentierfreudiger Jugendlicher einst das erste Mal in einen Sexshop ging, um nach einer etwas anderen Art von Spielzeug zu suchen. In den 1990ern war das Internet im ländlichen Raum noch Zukunftsmusik, und dieser Laden hatte nicht nur aufgrund der von mir ignorierten Altersbeschränkung einen Hauch des Verbotenen, wie er für die meisten Teenager heute wohl kaum noch nachzuvollziehen ist, Jugendschutz hin oder her. Vor dem Betreten war dieser Shop für mich ein Hort kaum artikulierter Fantasien, eine Projektionsfläche für alle möglichen lüsternen Szenarien – und die Realität war dann gleich um einiges weniger spannend. Schmuddelpornos im Stile von „Geile Hausfrauen 25“ dominierten die Auslage, und waren selbst für mein hormongesteuertes Pubertätshirn wenig reizvoll. Aber so schnell ließ ich mich nicht abschrecken, schließlich strebte ich ja ohnehin nach etwas anderem: ein Freund und ich hatten die Sommerferien über einen Katalog des Shops gewälzt, und uns gleich eine ganze Wunschliste mit möglichen Einkäufen zusammengestellt. Sexspielzeug stand dabei ganz an der Spitze.

Damals war die Auswahl an Toys weder für Männer noch für Frauen besonders groß. So etwas wie namhafte Marken gab es praktisch noch nicht, und niemand wäre vermutlich auf die Idee gekommen, Design- oder Innovationspreise zu vergeben. Sexshopware gehörte ganz klar in den Schmuddelsektor – auch aus Sicht der Produzenten und Verkäufer.

Dennoch wurde ich letztlich fündig: meine Wahl fiel auf eine Silikon-Vagina mit Vibration, die ich mit zittrigen Knien und verschämtem Gesicht bei der Verkäuferin bezahlte, um dann schnellstmöglich aus dem Laden zu türmen. Wie sich herausstellen sollte, war dieser aber auch schon das Aufregendste an der ganzen Operation. Das Spielzeug war unsäglich eng und ließ jegliche Flexibilität vermissen. Wenn man bedenkt, wie riesig Vibratoren damals in der Regel waren, und wie sehr stereotype Männer über ihre Penisgröße schwadronieren, darf man darüber wohl durchaus erstaunt sein. Dem Klischee nach hätte sie doch eher zu groß sein müssen. Der Kampf mit dem Plastikgerät war in etwa so erotisch wie der Versuch, eine Haushaltstücher-Pappröhre zur Masturbation zu verwenden. Darüber hinaus erwies sich die Vibration als wenig reizvoll, so dass ich meinen heimlichen Kauf schon bald meinem bastel-freudigen Freund und Mittäter als „Dauerleihgabe“ überließ, der damit anscheinend noch etwas anfangen konnte.

Aufgrund dieser prägenden Vorerfahrung waren meine Erwartungen nicht gerade hochgesteckt, als ich jetzt die Gelegenheit bekam, den Flip Zero von Tenga auszuprobieren. Ich wusste zwar, dass sich in der Zwischenzeit so einiges getan hatte, und war auch schon einmal mit einem Fleshlight in Berührung gekommen, aber so richtig erschloss sich mir der Reiz von derartigem Spielzeug noch nicht. Immerhin vermochte man bei Handarbeit die Stimulation ganz anders zu variieren, als dies einem leblosen Zylinder je möglich sein könnte. Darüber hinaus erforderte das Fleshlight einiges an Vor- und Nachbereitung, sofern man das gute Stück nicht innerhalb kürzester Zeit unbrauchbar machen wollte, so dass einiges an Spontaneität verloren ging. Wozu also viel Geld für etwas ausgeben, was man doch selbst und kostenlos viel besser hinbekam?

Rein optisch ist Tengas Luxusspielzeug zunächst einmal nicht besonders erotisch, wenn auch durchaus imposant: unter seiner Glaskuppel wirkt der Flip Zero wie eine futuristische Lampe, und im aufgeklappten Zustand wird daraus sogar ganz klar ein Utensil aus einem Science-Fiction-Film. Mit seinen Noppen, Rillen und anderen symmetrischen Oberflächen kann man ihn gut für ein außerirdisches Artefakt halten, eine synthetische Venusfliegenfalle, ein Folterinstrument oder auch ein Computerinterface für die fremdartige Anatomie unbekannter Lebewesen. Interessant anzuschauen, aber nicht gerade einladend oder erregend.

Und dann wurde ich eines Besseren belehrt! Die Verpackung gab an, dass Tenga mehr als zehn Jahre an Erfahrung mit Sextoys für Männer in das Design des Zero einfließen ließ, und nach dem „Praxistest“ bin ich mehr als gewillt, das durchaus zu glauben. Schon eine Berührung des Materials ließ erahnen, dass seit meiner schlechten Erfahrung in Teenagertagen unglaublich viel passiert war.

Mich erwartete kein steifes Gummi mit Fahrradschlaucharoma, sondern eine elastische, weiche Struktur, die in Verbindung mit Gleitgel tatsächlich eine taktile Ähnlichkeit mit einer Vagina aufweist. Die verschiedenen Texturen im Inneren sorgen für ganz unterschiedliche Stimulation, die selbst für meinen beschnittenen Penis mit seiner weniger empfindlichen Eichel deutlich spürbar ist. Aber das Beste kam erst noch: durch das Zusammenpressen des Spielzeugs lässt sich Unterdruck erzeugen, so dass das Flip Zero nicht nur enger wird, sondern auch eine gewisse Saugwirkung entwickelt. In Kombination mit den verschiedenen Texturen wird daraus ein Feuerwerk aus Sinneseindrücken, die man nur mit der Hand kaum imitieren und beim Sex höchstens bei einem guten Blowjob in ähnlicher Form erleben kann.

Vielleicht ist es ja gerade das sehr abstrakte Design, das den Tenga so gut macht: Fleshlight und ähnliche Produkte versuchen, die weibliche Anatomie zumindest äußerlich optisch zu imitieren – und erinnern damit doch nur daran, dass es eben kein echter Sex mit einer anderen Person ist, sondern nur ein Spielzeug. Tenga umgeht diesen Punkt – und kann sich damit voll auf die Empfindungen konzentrieren, die das Produkt hervorrufen soll.

Meine Vorurteile gegenüber Sexspielzeug für Männer sind jedenfalls überwunden: die gute alte Handarbeit lässt sich eben doch noch verbessern. Und diesmal wird aus meinem neuen Toy ganz sicher keine Dauerleihgabe für meinen alten Bastelfreund.

Tausend Dank für eure Offenheit, Männer! Und jetzt seid IHR gefragt, liebe Penisträger vor den Endgeräten zuhause – drei besonders glückliche Exemplare von euch können jetzt nämlich je einen TENGA Flip Zero Masturbator gewinnen! Erzählt uns einfach bis zum 20. September 2017 in den Kommentaren von einem besonders lustigen Masturbationserlebnis. Teilnahmeberechtigt sind alle über 18 und aus Deutschland.

Entstanden in freundlicher Kooperation mit TENGA

Titelfoto: Aaron Tsuru (c) Tsurufoto.com

Texte: Henning von Strap-on-it und Jan-Erik

12 Kommentare

  • Antworten September 14, 2017

    Peppie

    Hi, danke für den Text, sehr anschaulich -jetzt bin ich neugierig geworden. Bei der Empfehlung kann man ja nicht nein sagen.
    Ein lustiges Masturbationserlebnis -zumindest im nachhinein- war der Klassiker im Ferienlager im Zelt. Alle waren beim Lagerfeuer, ich ziemlich geil durch die sexy Betreuerin und dachte, ich hätte Ruhe. Aber natürlich musste irgendwer einen Pulli holen und hat mich erwischt. Ich war die restliche Woche nur noch der Wichser, aber was solls…
    Jetzt würde ich natürlich zu meinem neuen Spielzeug stehen -wenn es nur halb so gut ist, wie Ihr schreibt.

  • Antworten September 14, 2017

    marcus

    Ungarn 1989 ich war 15. Sommerurlaub mit der Familie, kurz vor dem Fall der Mauer. Aufgeheizt von dem heissen Tag am Plattensee, klaue mir heimlich eins dieser 80er Jahre Schmuddelheftchen, die der Freund meiner Tante mitgebracht hat, Praline oder sowas, und verzieh mich auf mein Zimmer um mir so richtig schön einen von der Palme zu wedeln. Mit links blätter ich durch die Seiten, erfreue mich der Mädels und hol mir mit der rechten gerade richtig schön einen runter. Plötzlich reisst die Türe auf, mein Vater stürmt ins Zimmer, sieht mich an, ignoriert komplett das ich gerade wichsend auf dem Bett sitze und meint lapidar: „Essen ist gleich fertig“, dreht sich um und verlässt „weitermachen“ murmelnd das Zimmer. Mit weit aufgerissenen Augen, 180bpm klopfendem Herzen und einem mittlerweile schlaffen Pimmel in der Rechten starre ich die leere Stelle an, an der eben noch mein Vater stand und möchte einfach nur sterben bei dem Gedanken, dass ich in wenigen Minuten am Esstisch sitzen werde. Er hat bis heute nie ein Sterbenswörtchen darüber verloren. Danke Paps

  • Antworten September 14, 2017

    Dave

    Masturbation vor meinen schlafenden Eltern im Zug war wohl als Jugendlicher mein aufregendstes Erlebnis 😉

  • Antworten September 16, 2017

    XOXO

    Ender der 90er gab es eine Zeit lang diesen Trend mit bunten aufblasbaren Gummisesseln und überhaupt allem möglichen zum aufblasen, unter anderem auch große aufblasbare Plastikblumen, die man sich ins Zimmer stellen könnte. Eine Verwandte hat mir so eine Blume geschenkt, eine Tulpe. Ich fand sie ziemlich hässlich, aber der Blütenkelch bestand aus prall mit Luft gefüllten Blättern, die eine enge und tiefe Öffnung ergaben. Ich war 14. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich meinen Penis dort hineinsteckte. Das war wohl mein erster Masturbator – und gar kein so schlechter. Leider habe ich die Blume wohl etwas zu ruppig rangenommen, sie war dann ziemlich schnell kaputt.

  • Antworten September 16, 2017

    Kai

    Über aufregende, peinliche und / oder schiefgegangene Masturbationserlebnisse könnte ich hier mehr berichten, zu lustigen Geschichten fällt mir so spontan eigentlich nur eine ein.

    Es war im Sommer 1995 als ich vom Balkon aus der – aus damaliger Sicht wahnsinnig heißen – Nachbarin auf der Terrasse unter uns direkt von oben in den Ausschnitt blicken konnte.
    Unbemerkt – so dachte ich – stand ich dicht hinter dem Geländer und legte fleissig Hand an.
    Leider Gottes habe ich nach dem Abschuss meinen (damals immer griffbereiten) Socken auf dem Balkon liegen lassen und eine Windböe muss diesen nach unten befördert haben.
    Am nächsten Tag lag dann der versaute Socken mit einem netten Zettel der Nachbarin vor der Wohnung, dass ich wohl etwas verloren hätte.
    Damals Ultra peinlich – heute super lustig – Gott sei Dank haben den meine Eltern nicht gefunden!!!

  • Antworten September 17, 2017

    Ben

    Ich würde ja gerne etwas über ein lustiges oder peinliches Masturbationserlebnis zum Besten geben…kann ich aber leider nicht, da ich es noch nicht erlebt habe (Puh…glücklicherweise).
    Alle meine Genussmomente mit mir selbst (und das waren in meinem Leben mittlerweile sehr viele) sind unentdeckt geblieben. Zumindest glaube ich das 🙂
    Das ein oder andere Mal könnte es sein, dass der ein oder andere Nachbar / die Nachbarin mich dabei gesehen hat, aber das törnt mich dann doch eher an, als das es mir peinlich ist.
    Ein wenig fragend bleibt bei mir zurück, ob meine letzte Nachbarin mich beobachtet hat, denn irgendwann erwähnte Sie ,dass man mich beim Duschen durchs Fenster von Ihrem Haus aus sehen könnte, ob ich dass wüsste?
    Natürlich war ich in den letzten Jahren nicht nur zum Reinigen unter der Dusche 🙂
    Ich habe es hingenommen, aber meine Gewohnheiten nur wenig geändert. Ich denke, sie muss ja nicht direkt in mein Badezimmer schauen, wenn es sie stört.

    Eine Anmerkung habe ich noch…eigentlich finde ich es schade, dass Masturbation überhaupt peinlich werden kann.
    Es wäre so toll, wenn es zu einem aufgeklärten Menschen dazu gehört und wir es machen könnten wie eini Gang zur Toilette. Sexualität gehört nun mal zu uns dazu!

  • Antworten September 17, 2017

    Marc

    Im Camping Urlaub mit meinen Eltern im Zelt: Es war heiß tagsüber am Strand gab es viel nackte Haut zu Sehen also was lag da näher als sich abends im Zelt etwas Erleichterung zu verschaffen, in der vor Internet Zeit musste also das schon ziemlich abgegriffene Magazin mit den mehr oder weniger erotischen Bildchen herhalten.
    Meine Eltern waren noch nicht da also Lampe an und los gings.
    So nach 20 min war es dann bei mir fast soweit hörte ich auf einmal meine Eltern zurückkommen da ich leise war dachte ich wird schon niemand mitbekommen, obwohl das Zelt meiner Eltern vielleicht 3 Meter neben meinen Stand also einfach weitermachen.
    Am nächsten Morgen haben sie auch nichts gesagt oder irgendwelche Andeutungen gemacht als doch Glück gehabt.
    Am nächsten Abend hatte ich schon Licht bei mir im Zelt an und wollte mir noch etwas zu trinken holen, und als ich zurückkam, machte ich dann aber eine ziemlich peinliche Entdeckung.
    Das zelte keinen Schallschutz Bieten war mir schon klar daher war ich ja auch leise
    dumm nur das eine Zeltplane eine wunderbare Projektionsfläche für ein Schatten Theater bietet, wenn man eine Lampe dahinter anmacht.
    Der Weg zum Zelt meiner Eltern verlief auch genauso das sie auch genau auf mein Zelt geschaut haben, wenn sie in ihr Zelt wollten.
    Wenn sie also nicht völlig Blind , Betrunken oder was auch immer waren muss das wohl ein ziemliches Schauspiel abgegeben haben an diesen Abend.

  • Antworten September 17, 2017

    Aaron

    Naja lustige Erlebnisse … schon.Die ich erzählen möchte sind nicht direkt bei, aber schon mit Masturbation related und passend zum Artikel zu Toys.
    Ich kaufte mir vor einiger Zeit einen Vibrator.Auflagevibratoren können für Penisträger ja auch sehr angenehm sein. Ich stellte fest das die Prostata-Stimulation über den Damm Bereich bei mir recht gut funktioniert und einfach toll ist. Naja das Teil hatte leider nach drei Tagen (intensiver) Nutzung ein Problem mit der Batterie Verschlusskappe. War ich beim Kauf im Sex Shop schon nervös war der erste Versuch den Vibrator umzutauschen im Nachhinein ganz lustig.
    Denn zu Hause alleine gab das Gerät keinen Mucks mehr von sich, im Laden hingegen surrte es fleißig.-Tolle Situation :-).Die Hinweise der jungen Verkäuferin die Batterien richtig gepolt rein zu legen war nett gemeint, reduzierten aber nicht gerade die Peinlichkeit für mich 😉 . Wieder zu Hause habe ich im Netz über die Verschlusskappenprolematik lesen können und ein Paar Tage später bei einer Älteren Verkäuferin mein Gerät gegen ein neues (leider in Rot statt schwarz) umtauschen können. Nervös und leicht „Reiz überflutetet“, überfordert, bin ich in den meisten Sex Shops immer noch, doch hat sich eine Reihe anderer (Anal)-Spielzeuge dazu gesellt. Bislang kein Masturbator, aber auch ein einfacher Anal-Plug. Peinlich war das ich diesen in meiner Ein-Zimmer Wohnung im Bad gesäubert liegen gelassen hatte und dann Spontan Besuch kam der ganz schnell auf die Toilette verschwand …ich dann noch so äh ich muss da mal was wegpacken.Tja nun weis mein Schwesterherz also über mehr Dinge Bescheid als sie wohl so wollte.
    Trotzdem stimmt es Wir sollten offener gerade über Toys for boys reden, Danke für Eure Berichte.

  • Antworten September 17, 2017

    Alfre

    Mir fällt eigentlich nur eine Sache ein .
    Ich sitze in der Küche und bekomme warum auch immer Lust mir ein wenig Entspannung zu verschaffen, So gesehen vielleicht nicht unbedingt etwas Sonderbares aber meine Eltern waren im Garten mit der Verwandtschaft beim Kaffeetrinken und ich konnte ihnen aus dem Küchenfenster dabei zuschauen.

  • Antworten September 18, 2017

    Thomas

    Kuckuck!
    Nach jahrelangen Bastellerfahrungen mit ml mehr mal weniger guten Ausgang, bin ich dann doch auch mal in einen Spielzeugladen und dachte mir, wenn schon denn schon…
    Also auf zur Verkäuferin und gefragt…
    Mehrere Blicke von ihr an sich runter und die Betonung sie sei eine Frau…
    Gut nicht entmutigen lassen und was kaufen Männer so…
    Prompte Antwort: Alles durch die Bank weg und nein sie reden nicht..
    Sie hat sich dann doch bemüht mich zu beraten… Eingekauft nach Hause und mh eher enttäuscht plus das Unverständnis warum es so eng und unangenehm ist… Wieder in den Laden, da dann konkreter Fragen über Durchmesser… Danach das solche Männer keine Spielzeuge bräuchten aha okay…

    Mein Fazit es gibt gerade Analspuelzeuge die alleine unersetzlich sind…
    Die für vorne scheint es on passendem Durchmesser nicht zu bekommen (reinkommen okay etc aber für später einfach zu eng…)

    Der Andere Punkt sich drin verlieren etc…
    Ich glaube das trifft in der Sexualität auf Alles zu… Alles kann Segen und Mehr sein oder zum Suchtfaktor noch mehr noch besser etc werden…

    Ich kenne Ekstase mit fast allem ausprobieren und Frust mit fast allem…

    Freue mich auch, dass der Umgang offener wird!

    Mfg

    Thomas

  • Antworten September 26, 2017

    Frank

    Gibt es hier denn schon glückliche Gewinner?

    • Antworten September 26, 2017

      Theresa

      Ja, die sind sehr glücklich, hoffe ich 🙂

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