Hosen runter! Ein ehrliches Gespräch über Selbstbefriedigung

Treffen sich eine Sexbloggerin, eine Lesbe und zwei definitiv vielfältig interessierte Typen am CSD zum tiefenentspannten Selbstbefriedigungskaffeekränzchen…endet das nicht in einem ollen Scherz, sondern einem definitiv hochinteressanten Nachmittag! Von Taschenmuschis zu Hypnosepornos über die richtige Blowjobtechnik und natürlich die Rolle der Flüchtlinge blieb da echt kein Auge trocken und kein Tabu ungestreichelt – aber lest selbst.

Theresa: Also. Ich bin ja jetzt von Beruf Taschenmuschi-Brand Ambassador und werde heute mit euch ein bisschen Selbstbefriedigung enttabuisieren, ja? Diese Berufsbezeichnung möchte ich mir übrigens demnächst auf Visitenkarten mit Büttenpapier drucken lassen.

Lenni: Da brauch ich auch noch welche. Ich bin nämlich von Beruf Alltagscoach! Als Sozialarbeiter, in einer Flüchtlingsunterkunft für unbegleitete Jugendliche.

Theresa: Geil, da kannst du gleich mal bei mir weiter machen, mein Alltag hätt´s echt dringend nötig! Was gibst du so für Tips? Viele Pausen machen?

Lenni: Auf jeden Fall! Und nie zu spielen aufhören.

Theresa: Was uns ja schon gleich wunderbar zum Thema bringt! Was hast du denn als Alltagscoach so für Tips zur Masturbation?

Lenni: Auf jeden Fall machen! Nicht von der Religion irgendwas einreden lassen. Das ist natürlich für die Jugendlichen oft schwierig. Dabei haben wir sogar bei uns im Heim im Konzept drin stehen, dass es Masturbationsräume gibt, das muss eben ein abschließbarer Raum sein, das sind bei uns die Toiletten. Und wir reden da auch viel mit den Kids darüber, die sind so zwischen 15 und 18. Das ist spannend, gerade bei den Strenggläubigen, die natürlich sagen, das darf man auf keinen Fall machen und dann auch richtig stolz darauf sind, dass sie das noch nie gemacht haben. Andererseits hab ich glaub ich auch bei jedem von unseren Jungs die Pornoseiten auf den Handys gefunden. Da ist natürlich meine Rolle auch irgendwo zu sagen, na ja Jungs, mir egal ob ihr´s macht oder nicht, aber wenn doch, ist es natürlich schön. Da hat man natürlich doch auch eine Vorbildfunktion, damit die sich jetzt nicht super krass schämen oder so.

Theresa: Find ich aber geil, dass wir da schon so weit sind, dass Masturbation selbst von Institutionen als Grundrecht anerkannt wird. Frage an die anderen, seid ihr jemals mit Religion und Selbstbefriedigung in Konflikt gekommen? Seid ihr religiös?

Jan-Erik: Also ich bin evangelisch erzogen aber sehr sehr moderat, selbst meine Eltern sind dann irgendwann aus der Kirche ausgetreten. Aber ich kann mich schon daran erinnern, dass in der Pubertät Selbstbefriedigung noch sehr stark mit Scham behaftet war. Also dass ich da jetzt mit meinen Eltern oder Freunden darüber geredet hätte, um Gottes willen.

Theresa: Mit wem redet man denn auch darüber, wenn man jetzt nicht so nen Alltagscoach hat? Ich glaube auch die meisten Jugendlichen, die keine Flüchtlinge sind, könnten das mal ganz gut vertragen, oder? Mit wem quatscht ihr über Selbstbefriedigung wenn nicht wie hier wo wir so nett zusammen sitzen?

Heidi: Also ich kann mich erinnern, ich hab mich jetzt einfach mal angefasst aber wusste jetzt nicht, was da gerade eigentlich passiert. Das war halt irgendwie so da unten und war dann auch schön und fühlt sich halt irgendwie gut an an und hab damit dann halt einfach mal weiter gemacht bis ich dann halt so einen Orgasmus hatte. Also ich wurde da jetzt weder im positiven noch im negativen Sinne beeinflusst, es wurde in meiner Umgebung halt einfach gar nicht angesprochen.

Lenny: Das ist auch das beste Beispiel dafür, dass es halt auch so natürlich ist, oder? Kann man ja einfach mal machen.

Theresa: Aber hast du das schon mal gemacht, so als Girl´s Talk, also mit deiner Freundin jetzt wahrscheinlich schon, aber das einfach mal so beim Kaffeeklatsch besprochen, so ein „und wie machst du´s so“?

Heidi: Nein.

Theresa: Und ihr, Männer?

Lenni: Ja, unter Männern macht man so was schon. Also zum Beispiel was wohl bei jedem dann mal so aufkommt ist dieses „Oh, linke Hand!“ (Alle lachen) und das ist dann für viele Leute so „Boah voll gut ey, als ob es jemand anders machen würde“. Ich fand das eher strange. Aber sonst schon ja, also jetzt nicht explizit irgendwie die Technik, aber zum Beispiel wie schnell man sich einen runterholen kann oder was für ein Setting so braucht oder was man gerne für Pornos guckt.

Theresa: Gibt es denn eigentlich dieses klassische Rudelwichsen unter Jungs, von dem man immer wieder hört?

Jan-Erik: Ich kenn das schon so aus Teenagerzeiten von einem Freund, wo die so richtig um die Wette masturbiert haben.

Theresa: Das Gerücht ist also wahr! Und wie macht ihr es euch selbst?

Lenni: Unterschiedlich! Hängt ganz davon ab, was gerade so los ist, stressmäßig und so. Alle zwei Tage oder so was. Wenn ich gestresst bin, auf jeden Fall weniger. Dann denk ich vielleicht abends kurz dran, und denk mir dann „Nee, lieber pennen“. Ich bin da aber auch sehr sehr spontan, aber nehm mir das auch selten vor, aber wenn man irgendwelche Serien guckt und da kommen so Pop-Ups, kann es natürlich schon passieren dass man dann animiert wird oder irgendwelche Gedanken kriegt.

Theresa: Guckt ihr eigentlich Pornos?

Alle einstimmig: Ja.

Lenni: Mir ist das aber auch wichtig, dass es auch noch ohne geht, also rein über die Vorstellungskraft. Ich schau viele Hardcorepornos. Relativ aggressives Zeug. Dabei versetze ich mich allerdings eher in die Rolle der Frau als in die des Mannes. Aber je nachdem, nach welchem Genre mir da ist. Das findet man halt alles auch eher zufällig, man geht so auf Pornoseiten und dann denkt man „na dann ist es wohl so“.

Heidi: Ich guck mir keine Pornos an, ich höre Pornos. Ich such mir die raus, wo das richtig geil klingt, und dann mach ich den Screen schwarz und hör´s mir nur an.

Jan-Erik: Ich steh auf Hypno-Clips!

Lenni (lacht) Ich auch!

Theresa: Häh? Hypnoseporno? Erzählt, was ist das, ich weiß es nicht!

Jan-Erik: Das ist ne Unterkategorie von BDSM. Da kann man sich verschiedene Sachen einreden lassen.

Theresa: Also du bist quasi wie in Trance und dann sagt dir wer, du bist ein Eichhörnchen, das gleich einen Orgasmus hat, oder wie?

Jan-Erik: Naja, nicht ganz. Aber dass man einen Orgasmus bekommt schon, zum Beispiel.

Theresa: Ey, ich lerne nie aus in diesem Job! Da mach ich das seit acht Jahren und es passiert mindestens einmal die Woche, dass ich mir denke, das hab ich noch NIE gehört. Und das ist gut wegen diesem Macht-Ding, oder wie?

Jan-Erik: Ja, BDSM geht bei mir wenn dann schon immer sehr stark über die Psyche.

Theresa: Ich stell mir das irgendwie ganz schön gruselig vor, wenn du nicht richtig bei dir bist, kannst du da überhaupt aktiv Consent geben?

Jan-Erik: Naja, alle Hypnose ist im Endeffekt Selbsthypnose. Das heißt, das funktioniert ja nur, weil du das möchtest und dich drauf einlässt. Klar kann man dir viel suggerieren, aber wenn du an Grenzen kommst, die du nicht überschreiben kannst oder möchtest, kann man dir das auch nicht in einer Hypnose einreden.

Theresa: Ich kenn das eher so aus dieser Pickup-Artist Ecke. So Onlinekurse, in denen es heißt, „Befolge stumpf diese zwanzig Schritte und SIE wird ein willenlos sabberndes Luder“, aber dass das so was ist, was man so irgendwie…zum Spaß macht? Interessant. Neulich hab ich auch so was von Energie-Orgasmen gelesen, kennt sich da jemand hier aus?

Jan-Erik: Kenn ich. (Alle lachen)

Theresa: Ey, gut, dass wir hier zusammensitzen! Und du?

Heidi: Ich komme manchmal im Schlaf. Das hat aber jetzt glaub ich weniger mit Energie oder Tantra zu tun, sondern damit, dass ich einfach krass untervögelt bin. Aber ohne mich anzufassen.

Theresa: Das zeigt doch nur mal wieder, dass echt alles nur im Kopf passiert! Und wie machst du´s dir?

Heidi: Ganz langweilig eigentlich, ich lieg so auf´m Rücken und mag es wenn meine Beine sehr gespreizt sind, also auch meine Schamlippen und alles offen gespreizt, und dann halt direkt auf die Klit.

Theresa: Einfach rubbeln mit der Hand?

Heidi: Genau, und dann eben auch so auf und ab oder im Kreis, und dann eben auch schneller und fester und mit mehr Druck.

Theresa: Vielleicht bin ich schon so ein Vibrator-Opfer, aber reine Handarbeit verwirrt mich inzwischen total. Dass ich das gleichzeitig am Finger und an der Vulva fühlen soll, darauf komm ich gar nicht mehr so klar.

Heidi: Ich bin auch fauler geworden. Meine Freundin und ich führen ja eine Fernbeziehung, also hat sie mir, bevor sie gefahren ist, einen Vibrator gekauft (alle so: Oooooh) und das Teil ist genial, ich meine, man muss NICHTS MACHEN!

Theresa: Es gibt ja auch viele Tantraleute, die sagen, von der Vibration stumpfst du ab und so.

Susi: Darüber hab ich mir auch Gedanken gemacht. Es gibt ja viele Leute, die da nur seitlich oder von oben oder unten gereizt werden wollen, aber bei mir ist so nööö, ganz klar drauf und dann bitte ganz fest. Und ich weiß nicht ob ich mir einbilde, dass das mit dem Vibrator schwieriger wird, weil die Batterie nachlässt oder ich einfach irgendwie abstumpfe. Der hat halt zehn Settings und irgendwann hat man dann natürlich so sein Lieblingssetting raus und wählt dann natürlich den kürzesten Weg, ne?

Theresa: Ja, Faulheit siegt! Und Jan-Erik, wie masturbierst du?

Jan-Erik: Meistens mit der Hand. So fünf bis zehn Minuten dauert das im Schnitt.. Also die Grundtechnik ist, diese Verbindungsstelle an der Rückseite zwischen Eichel und Schaft zu streicheln, ich glaube der medizinische Fachbegriff ist Frenulum, zu streicheln.

Theresa: Und wie machst du das in deiner Beziehung? Ist Masturbation dann was ganz normales? Wie ist das, wenn man so lang zusammen ist, macht man das dann so unter der Dusche wie man das so aus Filmen kennt?

Jan-Erik: Nö, so ganz normal einfach im Tagesverlauf. Jetzt weder mit großartiger Ankündigung noch so, dass man sich dann irgendwo heimlich zurückzieht oder so.

Theresa: Und wie oft macht ihr es euch?

Jan-Erik: Unterschiedlich, mehrmals die Woche.

Heidi: Phasenweise. Also kurz bevor ich meine Tage bekomme, wirklich vier- bis fünfmal am Tag, dann wenn ich meine Tage hab dann nicht so, und danach so, etwa einmal am Tag.

Theresa: Bei mir waren die Tage vor meinen Tagen gerade der absolute Horror, ich war gefühlt wirklich noch nie so ungeil.

Heidi: Bei mir fügt sich das auch immer so, je nachdem wie gestresst ich bin. Entweder ich masturbiere dann öfter, oder gar nicht mehr. Das heißt dann aber auch, dass ich richtig gestresst bin. Also dann vergesse ich zum Beispiel auch zu essen oder so.

Jan-Erik: Ich hab dafür mit fünfzehn mal rausgefunden, dass ich sogar komplett ohne Stimulation masturbieren kann. Also nur durch´s darauf konzentrieren. Drei Finger auf die Eichel legen, und konzentrieren. Das war im Prinzip wie so eine Meditationsübung, die ich mir aber anscheinend irgendwie selbst beigebracht habe. Fast Tantra, schon. Ich hab mir vorgestellt, dass ich Energie da reinfließen lasse.

Theresa: Kannst du das immer noch? Voll der Skill, oder?

Jan-Erik: Ich hab´s lang nicht mehr ausprobiert, aber ich vermute, das kann ich immer noch.

Theresa: Und wie sieht´s mit Toys aus?

Heidi: Ich hatte mein erstes recht spät. Das liegt aber auch daran, dass ich ursprünglich aus einem totalen Kaff stamme. Ich hab nicht bescheiden angefangen. Das war so ein riesiger Doppeldildo. Schwarz, fett, und mit Vibration. Das sollte halt alles können! Aber ich hatte mich so ein bisschen in der Größe vertan. Seitdem staubt der bei mir ein, weil der einfach nicht passt.

Theresa: So Riesentoys hab ich auch noch nie verstanden. Ich glaube, seit Frauen Toys für Frauen entwickeln, sind die tendenziell sehr viel kleiner geworden. Das ist ganz oft wohl einfach so ein männliches Ego-Ding ala „geben wir ihr mal einen rischtisch harten riesen Prüüügel.“ Ich glaube, auch so Auflegevibratoren wurden erst von Frauen produziert – dabei können rund zwei Drittel aller Frauen sowieso nur klitoral zum Orgasmus kommen! Ich glaube, ich persönlich hätte auch gar nicht den Nerv und die Zeit für diese Aufwärmphase, bis ich mir so ein Monsterding reinstecken möchte.

Theresa: Und du hast schon mal einen Masturbator gehabt, Jan-Erik? Wie war das?

Jan-Erik: Also nicht mit Sex zu vergleichen – eindeutig anders, aber …wie beschreibt man das am Besten? Jetzt bin ich um Worte verlegen. Also, da sind natürlich Muster drin, das merkt man so..bisschen, aber jetzt nicht extrem stark. Also jetzt nicht so „ah ja ok jetzt bin ich an der Stelle“. Ansonsten ist es dem Sex ähnlicher als einfach nur mit der Hand zu Masturbieren, und dadurch dass man eben auch verstellen kann, ob jetzt Luft durchkommt oder nicht, stellt sich auch so ein Saugeffekt ein.

Theresa: Ja, also der Mann dem ich den TENGA Flip Zero zum Testen gegeben habe meinte so, joah, also ihm wär das jetzt zu viel Aufwand, jedes Mal dieses Ding zu benutzen und dann eben auch wieder sauber zu machen und so weiter. Wie siehst du das, ist das jetzt was, was du regelmäßig benutzen würdest?

Jan-Erik: Nicht regelmäßig. Eher in so einer „Mal wieder Bock auf was anderes“-Situation

Theresa: Benutzt du das dann auch zusammen mit Partnern?

Jan-Erik: Spielzeuge generell schon, den Masturbator jetzt noch nicht.

Heidi: Und dieses Sauggefühl, kommt das dem Gefühl beim Blasen jetzt nah?

Jan-Erik: Es ist schon ähnlich, aber bei einem echten Mensch ist natürlich noch viel mehr Gefühl dahinter.

Theresa: Soll man denn beim Blasen eigentlich so doll saugen? Ich mach das ja irgendwie so selten, dass ich keine Ahnung habe. Was ist denn eigentlich so der Reiz am Blasen, zum Beispiel? Ist es die Dominanz, oder?

Jan-Erik: Ich kann da natürlich nur um mich selbst sprechen, gerade aus dieser Pornoästhetik kennt man das ja, dass es da primär um Dominanz geht. Für mich persönlich ist das der totale Abtörner. Ich glaub es ist eher, dass man da die Stimulation variieren kann.Viel stärker als mit der Hand oder dann eben beim Sex auch.

Theresa: Und Variation ist was Gutes für euch Männer? Ich hab nämlich das Gefühl, dass das bei Frauen oft eher für Verwirrung sorgt.

Jan-Erik: Variation ist was gutes, ja. Wie ist das bei dir?

Heidi: Ja, Variation, ja, aber jetzt nicht ununterbrochen! Ich muss ja auch erst mal reinkommen, und wenn ich gerade so reinkomme und dann macht mein Partner schon wieder was ganz anderes, hab ich ja gar keine Zeit, mich auf das Gefühl erst so richtig einzulassen. Aber nur EINE Sache, so ein hmmmm rubbelrubbelrubbel geht natürlich auch nicht.

Theresa: Also ich hab das schon oft erlebt, dass mir irgendwas gut gefallen hat und der andere das mitbekommt, und gerade Männer sich das dann oft so zum Anlass nehmen zu denken „Ui, das findet die wohl gerade gut, na dann mach ich mal doppelt so schnell.“

Jan-Erik: Ganz falsch.

Theresa: Ich glaube, der schnellste Weg zum Erfolg ist in Wirklichkeit oft, stumpf das, was man tut GENAU SO WEITER ZU MACHEN, bis sie sich in das Gefühl wirklich fallen lassen kann.

Jan-Erik: Oder sogar eher noch das Tempo reduzieren.

Heidi: Hach, er hat´s raus!

Theresa: Aber woher kommt das, dass Männer oft meinen, dann schneller machen zu müssen?

Jan-Erik: Ich glaube das ist halt so das, was die sich als Teenager beim Masturbieren angewöhnen. Fester, schneller, zack zack zack zack zack.

Heidi: Ich glaube das ist auch wirklich Gewöhnungssache, wie man masturbiert, weil so wie ich es mir angewöhnt habe, ist auch die Art, bei der ich am schnellsten komme.

Theresa: Schon eine Effizienzkiste auch, dieses Masturbieren, oder? Wie lang brauchst du so zum Kommen?

Heidi: Manchmal gar nicht lange, weniger als eine Minute. Am Allerlängsten vielleicht 10-15 Minuten, aber dann leg ich´s auch drauf an, dass es heute mal länger dauert.

Theresa: Noch irgendwas, was wir der Welt zum Thema Masturbation mitteilen müssen?

Heidi und Lenni: Ja! Macht es!

Theresa: Und seid kreativ dabei! Macht es euch nicht nur so, wie ihr es euch immer macht, sondern überlegt vielleicht auch mal: wie kann ich es noch machen?

Heidi: Mein Exfreund war da sehr kreativ! Der hat sich zum Beispiel mal eine Banane genommen, hat die zermanscht, kurz in die Mikrowelle, zwischen zwei Sandwich-Scheiben und dann das zwischen zwei Matratzen gepackt und hat das dann gefickt.

Theresa: Das ist so kreativ, dass ich es fast schon wieder toll finde! Wie alt war der da?

Heidi: Ich glaub so 13 oder 14.

Theresa: Ich glaub, das ist auch so die Zeit, in der man mit so was experimentiert. Und dann werden wir erwachsen und effizient. Also Leute, liebt euch und seid kreativ dabei!

Jan-Erik: Keine Berührungsängste!

Applaus Applaus, Amen, Over and Out.

Entstanden in freundlicher Kooperation mit TENGA.

Titelfoto: Aaron Tsuru (c) Tsurufoto.com

Theresa ist Journalistin, Digitalnomadin und die Gründerin von Lvstprinzip. Sie mag Hendricks Tonic mit viel Gurke und selbstironische Männer mit Bart.

3 Kommentare

  • Antworten September 9, 2017

    Julia

    Super schönes Interview. Finde es toll wie offen die beiden mit dem Thema umgehen 🙂
    Aber die Geschichte mit der Banane und dem Sandwich zwischen zwei Matratzen hat mich dann doch etwas verstört 😀 Sowas habe ich noch nie zuvor gehört 😉
    Liebe Grüße
    Julia

  • […] ja doch, Henning! Wir übergeben das Wort an Jan-Erik, dem ich nach unserem wunderbaren Gespräch über Selbstbefriedigung neulich direkt ein TENGA Toy in die Hand gedrückt und als Hausaufgabe diesen Erlebnisbericht […]

  • […] Menschen oder Menschen mit einer anderen Geschlechtsidentität oder Orientierung als der eigenen. Drüber reden hilft, generell und bei allem. Und immer, ja, immer-immer wieder lande ich beim Beantworten von Fragen […]

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